{"id":952,"date":"2018-02-27T14:07:06","date_gmt":"2018-02-27T14:07:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.linnich-apotheke.de\/wp-cms\/?p=952"},"modified":"2018-02-27T14:07:06","modified_gmt":"2018-02-27T14:07:06","slug":"schluss-mit-sodbrennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.linnich-apotheke.de\/wp-cms\/schluss-mit-sodbrennen\/","title":{"rendered":"SCHLUSS MIT SODBRENNEN!"},"content":{"rendered":"<p>Es brennt in der Speiser\u00f6hre oder im Hals und man hat einen unangenehmen Geschmack im Mund. Sodbrennen entsteht durch Magensaft, der durch den Schlie\u00dfmuskel des Magens, den Magenpf\u00f6rtner, nach oben steigt. Ein erh\u00f6hter Druck auf den Bauchraum, zum Beispiel bei \u00dcbergewicht oder gegen Ende der Schwangerschaft, beg\u00fcnstigt den sogenannten Reflux. Auch die Ern\u00e4hrung spielt eine Rolle. Gerade fette Speisen wie Fast-Food, die Bratwurst in der Kantine oder ein Muffin zwischendurch, f\u00f6rdern das Brennen hinterm Brustbein. Auch Kaffee und Nikotin k\u00f6nnen Sodbrennen verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Es gibt eine Vielzahl an Mitteln, die kurz- oder langfristig gegen Sodbrennen helfen. Viele Pr\u00e4parate sind rezeptfrei erh\u00e4ltlich:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.linnich-apotheke.de\/wp-cms\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/180227_bt_sodbrennen.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-954\" src=\"https:\/\/www.linnich-apotheke.de\/wp-cms\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/180227_bt_sodbrennen-272x300.jpg\" alt=\"\" width=\"272\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/static.linnich-apotheke.de\/wp-cms\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/180227_bt_sodbrennen-272x300.jpg 272w, https:\/\/static.linnich-apotheke.de\/wp-cms\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/180227_bt_sodbrennen.jpg 462w\" sizes=\"(max-width: 272px) 100vw, 272px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Antazida:<\/b> Wer dem unangenehmen Brennen schnell ein Ende setzen will, dem helfen Produkte, die die \u00fcbersch\u00fcssige Magens\u00e4ure neutralisieren. Diese sogenannten Antazida sind gut vertr\u00e4glich und bei gelegentlichem Sodbrennen geeignet. Hierbei handelt es sich um Salze wie beispielsweise Aluminiumhydroxid, Magnesiumhydroxid und Calciumcarbonat. Antazida erhalten Sie in Ihrer Apotheke als Kautabletten, aber auch in Form von Suspensionen oder sich im Mund schnell aufl\u00f6sender Mikrogranulate. Zwar neutralisieren die Mittel die Magens\u00e4ure, jedoch ohne die nat\u00fcrliche S\u00e4ureproduktion zu beeinflussen. Das hei\u00dft: Die Verdauung l\u00e4uft trotzdem normal ab. Der Magensaft ist nur weniger \u00e4tzend f\u00fcr die Speiser\u00f6hre.<\/p>\n<p><b>Protonenpumpeninhibitoren:<\/b> Eine weitere M\u00f6glichkeit zur Behandlung des Reflux bieten die Protonenpumpeninhibitoren (Pantoprazol, Omeprazol etc.). Sie blockieren die Pumpe, die daf\u00fcr sorgt, dass S\u00e4ure in den Magen gelangt. Somit wird \u2013 anders als bei Antazida \u2013 die nat\u00fcrliche S\u00e4ureproduktion stark reduziert. Kurzzeitig ist dies bei Sodbrennen vorteilhaft. Eine l\u00e4ngerfristige Einnahme der Mittel ruft jedoch verschiedene Nebenwirkungen hervor wie beispielsweise einen Magnesium- und\/oder Calciummangel.<\/p>\n<p><b>Pflanzliche Arzneimittel und Schutzbarrieren:<\/b> Wer sein Sodbrennen lieber sanft behandeln m\u00f6chte, dem steht eine gro\u00dfe Auswahl an pflanzlichen Mitteln zur Verf\u00fcgung. Heilpflanzen, wie beispielsweise Kamille, S\u00fc\u00dfholzwurzel, K\u00fcmmelfr\u00fcchte oder Liebst\u00f6ckel k\u00f6nnen zum einen den Magen beruhigen und zum anderen die Aussch\u00fcttung der Magens\u00e4ure vermindern. Andere Produkte bilden eine Schutzbarriere f\u00fcr Magen und Speiser\u00f6hre, um den \u00e4tzenden Kontakt mit der Magens\u00e4ure zu reduzieren.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff3333;\">Wenn das Sodbrennen sehr stark ist und \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum bestehen bleibt, ist es ratsam, zum Arzt zu gehen. Er kann feststellen, ob das Sodbrennen zum Beispiel eine bakterielle Ursache hat oder ob eventuell der Muskel am Mageneingang nicht mehr ausreichend schlie\u00dft. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beides kann behandelt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Tipps, die helfen:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Verzichten Sie auf zu gro\u00dfe Mahlzeiten.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Essen Sie nicht zu sp\u00e4t.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Seien Sie sparsam mit zu fettem Essen.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Schlafen Sie mit erh\u00f6htem Oberk\u00f6rper, sodass die S\u00e4ure \u00fcber Nacht nicht in die Speiser\u00f6hre zur\u00fcckflie\u00dfen kann.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Essen Sie drei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Verzichten Sie auf Alkohol, Koffein, Nikotin und Schokolade oder reduzieren Sie den Konsum zumindest.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00a9 Apothekerververband Nordrhein e.V. in Kooperation mit der Avoxa-Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es brennt in der Speiser\u00f6hre oder im Hals und man hat einen unangenehmen Geschmack im Mund. 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