Gut vorbereitet in den Urlaub – Die Reiseapotheke an den Klimawandel anpassen

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Die Sommer werden heißer – nicht nur in beliebten Urlaubsländern am Mittelmeer, sondern auch in Deutschland und vielen anderen Regionen Europas. Extreme Temperaturen stellen den Körper vor besondere Herausforderungen und können das Risiko für gesundheitliche Beschwerden erhöhen. Deshalb sollte auch die Reiseapotheke an die veränderten Bedingungen angepasst werden.

Warum Hitze den Körper belastet

Hohe Temperaturen können zu einem erhöhten Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust führen. Besonders Kinder und ältere Menschen reagieren empfindlich auf Hitze, da ihr Körper die Temperatur weniger gut regulieren kann. Sonnenstich, Hitzekrämpfe oder Kreislaufprobleme können bereits nach kurzer Zeit in der Sonne auftreten.

Ausreichendes Trinken, regelmäßige Pausen im Schatten und ein guter Sonnenschutz sind deshalb wichtige Begleiter im Urlaub.

Was gehört in die Reiseapotheke?

Neben Pflastern und Schmerzmitteln sollte eine moderne Reiseapotheke Folgendes enthalten:

  • Elektrolytlösungen zum Ausgleich von Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust
  • Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30)
  • After-Sun-Produkte oder kühlende Gele zur Pflege sonnengestresster Haut
  • Insektenschutzmittel und Gel zur Behandlung von Insektenstichen
  • Ein digitales Fieberthermometer
  • Schmerz- und Fiebermittel in altersgerechter Dosierung

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte außerdem genügend Vorrat für die gesamte Reise einpacken – am besten etwas mehr als tatsächlich benötigt – und einen aktuellen Medikamentenplan mitführen.

Medikamente vor Hitze schützen

Nicht nur Menschen, sondern auch Arzneimittel reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen. Besonders Cremes, Salben, Zäpfchen, flüssige Arzneimittel, Insulin und einige Antibiotika sollten kühl und lichtgeschützt transportiert werden.

Wichtig: Medikamente sollten niemals längere Zeit im heißen Auto gelagert werden. Für den Transport eignet sich eine isolierte Tasche. Direkten Kontakt zu Kühlakkus sollten empfindliche Medikamente jedoch vermeiden, um ein Einfrieren zu verhindern.

Reisen mit ADHS-Medikamenten

Für Medikamente wie Methylphenidat oder Lisdexamfetamin gelten in vielen Ländern besondere Einfuhrbestimmungen, da sie dem Betäubungsmittelrecht unterliegen.

Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig vor Reisebeginn, welche Unterlagen für Ihr Reiseziel erforderlich sind. Innerhalb des Schengen-Raums wird häufig eine ärztliche Bescheinigung benötigt. Ohne die notwendigen Nachweise kann es bei der Einreise zu Problemen kommen.

Wir beraten Sie gerne

Jede Reise ist anders – genauso wie jede Reiseapotheke. Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihre Reiseapotheke individuell zusammenzustellen und beraten Sie zur richtigen Anwendung und Lagerung Ihrer Medikamente.

So starten Sie bestens vorbereitet und können Ihren Urlaub unbeschwert genießen.

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